Allerlei aus Paraguay
 
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Nun möchte auch ich aus PARAGUAY berichten

Alles was wir hier erleben.Von Ausflügen, Einkaufen, unserem Zuhause, unseren Tieren, der Tier- und Pflanzenwelt.

Auch unsere Hobbys sollen nicht zu kurz kommen.

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen
ALLGEMEINES : Jahreszeiten
Geschrieben von isar12 am 11.04.2015 (404 gelesen)


Die Jahreszeiten in Paraguay


Es gibt hier in Paraguay eigentlich nur 3 verschieden Jahreszeiten.
Die heiße Zeit (Sommer), die kalte Zeit (Winter) und jeweils dazwischen die blühende Zeit.

Das Jahr beginnt hier mit dem Sommer. Der Januar ist der beliebteste Ferienmonat, vergleichbar mit dem August in Deutschland.
Viele Menschen, die in den Städten wohnen und arbeiten, fahren zu ihren Verwandten, die noch auf dem Land leben. Sie entfliehen der großen Hitze in der Stadt und genießen das Zusammensein mit der Familie. Ein sehr beliebter Ort für den Urlaub ist San Bernardino mit dem Ypacarai See.
Genauso gehören auch der Dezember und der Februar zum Sommer. Diese 3 Monate sind die heißesten vom ganzen Jahr und deshalb sind in dieser Zeit die Sommerferien. Hier bei uns (in den Cordillieren) erreicht das Thermometer knapp 40 Grad. Es gibt Gegenden, da ist es noch heißer z.B. der Chaco. Da steigt die Skala schon mal über diese Marke! Gleichzeitig ist es jedoch die regenreichste Zeit. Der vergangene Sommer war extrem heiß und naß. Es gab immer wieder lange Phasen der Trockenheit und Hitze, gefolgt von 3-4-5 Regentagen hintereinander.
Ab Ostern wird es dann wieder erträglicher. Die Tage sind schön warm und sonnig und es wird nur noch 25, selten 30 Grad warm. Die Nächte sind angenehm und mit knapp 20 Grad eher kühl.
Überall fängt es an zu blühen. Bäume, Sträucher und Blumen leuchten mit ihren gelben Blüten aus der grünen Umgebung.






Nach und nach kommen viele bunte Farben dazu. Auch die Früchte tragen jetzt GELB-ORANGE. Ob Pomelos, Zitronen, Orangen, Mandarinen oder Bananen: die Bäume hängen voll.




Nach der Sonnenwende im Juni wird es merklich kälter und der Winter rückt langsam an. Dicke Pullover und Jacken sind schon notwendig, wenn man sich draußen aufhält. In den Häusern ist es jetzt kalt. Die Sonne wärmt nicht mehr so und durch die dünnen Wände kommt die Kälte.
Jeder, der jetzt einen Kamin oder Ofen hat, freut sich über das Prasseln des Feuers. Oder eben ganz modern, mit einer Klimaanlage.
Weil die Schulen keine Heizmöglichkeit haben, gibt es für die Kinder noch einmal für 2 Wochen Ferien. Bisher kamen noch 2 weitere Wochen dazu, weil es immer noch so kalt war.

Ist es dann wieder mal September, beginnt wieder die "gelbe" Jahreszeit. Erneut werden gelbe Blüten und Früchte überall sichtbar. Hier besonders der Lapacho und die Mangos.




So schließt sich der Kreis und das Jahr geht dem Ende entgegen. Ein neuer Sommer, ein neues Jahr beginnt.

In Paraguay ist es immer grün. Nur sehr, sehr wenige Bäume verlieren ihre Blätter komplett.
Ganz ehrlich, mir "fehlt" etwas der Herbst, mit den bunten Blättern . Aber nur etwas ...... Wink
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ALLGEMEINES : Stromausfall
Geschrieben von isar12 am 13.02.2015 (341 gelesen)


Unwetter und Stromausfall


Man war das am Dienstag ein Chaos hier. Plötzlich wurde alles dunkel, besser gesagt schwarz und schon ging es auch los.


Heftiger Wind tobte, Blitze und Donner wechselten sich ab und es "schüttetet, wie aus Eimern".


Dann war der Strom weg, das war so gegen 17:30 Uhr. Als dann ab 19:30 Uhr nichts mehr zu erkennen war, machten wir noch etwas die Kerzen an. Doch es sah nicht so aus, als ob wir bald wieder Licht haben werden. Also waren wir eine Stunde später im Bett. Am nächsten Morgen war leider immer noch kein Strom da. Zum Frühstück gab es nur mit "kaltem Kaffee" = Cola Very Happy bzw. Wasser. Nach dem Frühstück gingen wir erst einmal raus, um zu sehen, wie es draußen aussieht. Gibt es Schäden und wenn ja, welche. Es war so weit alles gut. Einige Palmwedel mehr als sonst lagen unten, aber das ist nicht weiter schlimm. Die brauchen wir immer, wenn wir Feuer machen.
An anderen Orten, besonders im Bereich Caacupé, gab es große Schäden. Viele Häuser und Stromleitungen wurden von umgestürzten Bäumen zerstört.

Was macht man jetzt..... so ohne Strom? Wir schnappten uns jeder ein Buch und begannen zu lesen. Auch mal wieder schön. So strich der ganze Tag dahin. Mit dem Wasser mußten wir auch langsam sparsam umgehen, weil, wenn kein Strom da ist, dann geht auch keine Pumpe. Das Wasser vom Tank also gut einteilen. Jedoch gönnten wir uns am Abend eine Dusche und fielen trotzallem müde ins Bett.
Eine kleine Wandlampe haben wir zur Kontrolle eingeschaltet. So bemerken wir, wenn der Strom wieder fließt. Doch die ganze Nacht blieb es dunkel und am Morgen auch noch. Erst kurz nach 9 Uhr, also nach fast 40 Stunden gab es wieder Strom. Da war dann schnell kochen angesagt. Zum Einen weil gerade Strom da war und ein paar Lebensmittel an- bzw. aufgetaut waren. Nur gut, dass wir nur ein kleines Gefriefach haben und ich nur wenig einfrieren kann. Schon vor Jahren hatte ich es mir angewöhnt, so gut es geht, nur gegarte Sachen tiefzukühlen. Da hat sie bewährt. Die Kühlschränke und bestimmt auch die Gefriertruhen sind hier viel mehr isoliert, als die Geräte, die man in Deutschland kennt. Einen mehrstündigen Stromausfall überstehen die Lebensmittel schon. Den ganzen Tag und auch noch am Abend konnten wir gekühlte Getränke genießen. Sie waren nicht mehr so kalt, aber immer noch leicht erfrischend.
Die Freude war nicht lang Sad . Am Mittag gab es nur noch den "halben Strom". So haben wir unsere Bücher weiter gelesen und sind am Abend wieder zeitig ins Bett. Als dann gegen 21 Uhr die "Kontrolllampe" an ging, sind wir noch mal aufgestanden und haben noch etwas fern gesehen und im Netz gesurft.

Puuuuuh, waren das Tage! Die brauchen wir so schnell nicht wieder.
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wilde Tiere : ein neuer Mitbewohner
Geschrieben von isar12 am 01.02.2015 (477 gelesen)


ein neuer Mitbewohner


Seit einiger Zeit habe wir das Gefühl, dass wir auf unseren Gundstück einen Mitbewohner haben. Immer wieder sind Spuren im Sand zu sehen:




Manchmal auch etwas von dem Bewohner selbst. Doch leider ist er sehr scheu und läßt sich selten sehen und noch weniger fotoknipsen.
Der Neue (oder ist es eine SIE?) wohnt hier unter diesen alten Blechplatten:




Nun hatte ich großes Glück und konnte überraschender Weise einige schöne Bilder machen:






Das Tier ist (leider) nicht in der kompletten Länge zu sehen. Ein Teil des langen Schwanzes ist noch unter dem Blech verborgen:



Es ist ein TEJU

Wir hoffen sehr, dass das "nette" Tierchen bald wieder verschwindet. So bald hier die Bauarbeiten beendet sind und der Blechhaufen wieder weg ist, wird es bestimmt so weit sein.
Da wir bei uns Hühner haben und gelegentlich auch kleine Kükies, möchten wir ungern, dass er diese frißt. Vielleicht ist es ja doch ein Weibchen und hat unter den Blechen ein Nest, dann kommen noch viele kleine Tejus und haben Hunger.

Nein, nein ..... wir wollen unsere Hühner für uns haben und nicht mit Fremden teilen.
Laughing Laughing
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PFLANZEN : Mango - Mango - Mango
Geschrieben von isar12 am 05.01.2015 (456 gelesen)


Mangos


Zu jedem paraguayischen Haus gehört ein Mangobaum.



Waren es früher die einheimischen Bäume (mango común), so sind es heute eher die veredelten Bäume (mango brasil). Die Früchte unterscheiden sich sehr deutlich:



Vor unserem Haus steht ein sehr, sehr alter Mangobaum



Die Mangozeit beginnt bei uns im Dezember und wird so bis Ende Januar noch dauern. In anderen Gegenden beginnt sie auch schon Ende November.
In diesem Jahr gibt es wieder sehr, sehr viele Mangos. Das war schon im Frühjahr (September/Oktober) zu erkennen. Die Bäume waren voll mit diesen herrlichen Blüten:





Die Mangomenge wird wieder einmal riesig. Ich glaube, es ist immer alle zwei Jahre so. Im Sommer 2011 gab es fast keine Mangos, genau wie im Sommer 2013. Dafür wurden wir in den Jahren 2012 und jetzt 2014 regelrecht überschüttet.

Die Mango común sind zum so essen nicht gut geeignet. Sie sind sehr faserig:





Sie sind aber sehr intensiv im Geschmack. Ich mache daraus dann ein paar Gläser Marmelade und Mangomus.
Was wir nicht gleich wegräumen, ist ein Leckerbissen für unsere Tiere. Die Hühner und auch das Pferd freuen sich:



Die meisten Mangos landen jedoch auf dem Kompost:



Die einheimischen Mitbewohner lassen sie meist da liegen, wo sie sind. Nur nicht direkt vorm Haus. Überall stinckt es nach alten Mangos.
Unsere Mangos von diesem Jahr sehen nicht sehr appetitlich aus,



wie in den vergangenen Jahren. Da hält sich die Lust daraus etwas zu machen, doch sehr in Grenzen.
Zur Zeit knallen die Mangos auf das Blechdach von der Terrasse. Ich sage immer, es hört sich an, wie auf der Kegelbahn
.

Ganz anders natürlich die Mango brasil



Die sind lecker zum Essen oder mit anderen Früchten in Obstsalaten, die jetzt im Sommer herrlich erfrischend sind.
Einige Füchte werden zu Mangochutney verarbeitet, damit wir mal etwas besonderes fürs Grillfleisch haben.
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ALLGEMEINES : Naturereignis
Geschrieben von isar12 am 20.11.2014 (381 gelesen)


Naturereignis


Ein nicht alltägliches Schauspiel war am 18. November am Himmel zu sehen. Auf verschiedenen fb-Seiten tauchten Bilder von der Sonne auf, die anderes waren als üblich.
Es sah aus, als ist eine große Scheibe vor der Sonne.





Aus anderer Perspektive und etwas später:



Der Kondensstreifen war nach 15 min. immer noch sichtbar.


Leider hatte ich nur meine Handykamera zur Hand und konnte nichts auf dem Display erkennen. Dafür sind die Bilder doch gut geworden.

Das sind Halo (Lichteffekte)

Schaut mal hier, ein Filmchen habe ich dazu gefunden.
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